Aktuelle Entwicklungen im Getreideanbau zeigen, dass viele Bestände in den kommenden Tagen das Fahnenblattstadium erreichen. Nach einer Phase mit geringem Krankheitsdruck ist ein merklicher Anstieg des Befalls mit Krankheiten wie Septoria, Mehltau und vereinzelt auch Rost oder DTR zu beobachten. Prognosen deuten darauf hin, dass in den nächsten Tagen weitere Niederschläge erwartet werden, die das Risiko einer weiteren Ausbreitung dieser Krankheiten erhöhen. Um die Erträge zu sichern, ist es entscheidend, die oberen drei Blätter der Pflanzen vor einem Krankheitsbefall zu schützen. Die Behandlung des Fahnenblattes spielt eine zentrale Rolle, da hier der höchste Ertragsanteil gesichert werden kann. Daher ist es wichtig, die Bestände regelmäßig zu kontrollieren und auf signifikante Anzeichen von Krankheiten zu achten.
Die Verwendung breitwirksamer und leistungsstarker Pflanzenschutzmittel wie Revytrex® und Comet® wird empfohlen. Bei schwachem Befall und geringer kurativer Leistung kann die Aufwandmenge leicht reduziert werden. Aktuelle Versuche haben gezeigt, dass selbst bei späteren Erstbehandlungen mit Revytrex® eine positive Wirkung gegen Halmbruch erzielt werden kann. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Durchdringung der Bestände gewidmet werden, um die Effektivität der Behandlung zu maximieren. Ein Wechsel des Wirkstoffs ist besonders wichtig, zum Beispiel sollten mit Prothioconazol vorbehandelte Bestände im Bereich des Fahnenblattes oder der Ähre mit einem Revysol-haltigen Produkt behandelt werden.
Die Vorteile von Revytrex® und Comet® liegen in ihrer breiten und sicheren Wirksamkeit gegen alle relevanten Krankheiten sowie in ihrer überlegenen kurativen und dauerhaften Leistung, die auch bei verspäteten Spritzungen für Sicherheit sorgt. In aktuellen Versuchen konnte im Winterweizen mit der Kombination aus Revytrex® und Comet® ein bereinigter Mehrerlös von +167€/ha erzielt werden. Für die späte Erstbehandlung oder als geplante Einmalanwendung ab BBCH 37/39 in Winterweizen, Dinkel und Durum wird eine Dosierung von 1,5 l/ha Revytrex® plus 0,5 l/ha Comet® empfohlen. Für die Nachbehandlung ab BBCH 39 sollte eine Menge von 1,5 l/ha Revytrex® verwendet werden.
Der Xarvio®-Fieldmanager bietet hilfreiche, schlag- und sortenspezifische Informationen zu Infektionswahrscheinlichkeiten und Behandlungsterminen für die wichtigsten Pilzkrankheiten in Wintergerste und Winterweizen. Für Roggen und Triticale wird eine Behandlung gegen alle wichtigen Krankheiten mit 1,1 l/ha Revytrex® und 0,35 l/ha Comet® empfohlen. Diese proaktive Herangehensweise wird von BASF-Verkaufsberater Markus Maylandt unterstützt, der den Landwirten viel Erfolg bei den anstehenden Behandlungen wünscht.
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