Giftspritzungen gefährden Mosel-Apollofalter: DUH beantragt Eilantrag
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Giftspritzungen gefährden Mosel-Apollofalter: DUH beantragt Eilantrag

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Giftspritzungen gefährden Mosel-Apollofalter: DUH beantragt Eilantrag

Źródło: AGRONEWS Wszystkie aktualności źródła

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen Eilantrag eingereicht, um die für 2026 genehmigten Pestizidspritzungen per Hubschrauber im unteren Moseltal zu stoppen. Diese Spritzungen erfolgen kurz vor der Flugzeit des stark gefährdeten Mosel-Apollofalters. Laut der DUH sind die Pestizide eine Hauptursache für den dramatischen Rückgang nicht nur dieses Schmetterlings, sondern auch anderer Insektenarten in der Region.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, äußert seine Bedenken: "Die Hubschrauberspritzungen setzen hochgiftige Chemikalien frei, die durch Verwehung in das Habitat des Mosel-Apollofalters gelangen. Dies geschieht trotz eines seit 2011 bestehenden Verbots der Luftanwendung von Pestiziden, das nur in Ausnahmefällen genehmigt werden sollte.".

Die Behörden in Rheinland-Pfalz haben jedoch regelmäßig Ausnahmegenehmigungen für den Weinbau in den Steillagen der Mosel erlassen. Diese Genehmigungen werden von der DUH als rechtswidrig angefochten. Die DUH hat bereits zwei Klagen eingereicht, um gegen die Anwendung von Pestiziden aus der Luft vorzugehen. Die Genehmigungen für 2026 ähneln den bereits umstrittenen Genehmigungen der Vorjahre.

Tim Laußmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen, kritisiert die anhaltende Praxis der Hubschrauberspritzungen: "Es ist unverständlich, dass gerade in besonders geschützten Lebensräumen die gefährlichste Methode der Pestizidausbringung angewandt wird. Die Umstellung auf präzisere Anwendungstechniken, wie den Einsatz von Drohnen, könnte eine umweltfreundlichere Alternative bieten."

Die DUH fordert von der neuen Landesregierung die sofortige Umsetzung ihres Ziels zur Förderung der Artenvielfalt. Die Behauptung, dass ökologische Alternativen im Weinbau existieren, wird durch die mangelnde politische Unterstützung in Rheinland-Pfalz unterstrichen. Die DUH sieht sich in der Verantwortung, rechtliche Schritte zu unternehmen, um den einzigartigen Mosel-Apollofalter zu schützen und fordert eine klare Abkehr von schädlichen Praktiken im Weinbau. Die Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaftsstrategien und der Schutz bedrohter Arten stehen im Fokus der aktuellen Diskussionen über die Zukunft des Weinbaus in der Region.

Foto - www.duh.de

Tematy: Agrarpolitik, Agrochemie, Aquakultur

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