Europatag 9. Mai: DBV fordert starke EU-Agrarpolitik
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Europatag 9. Mai: DBV fordert starke EU-Agrarpolitik

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Europatag 9. Mai: DBV fordert starke EU-Agrarpolitik

Źródło: AGRONEWS Wszystkie aktualności źródła

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat zum Europatag am 9. Mai 2026 ein 10-Punkte-Papier mit Forderungen für eine stärkere europäische Agrarpolitik vorgelegt. Nach Angaben des Verbands zielt das Papier darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit, Krisenfestigkeit und Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland und Europa zu sichern und weiterzuentwickeln. DBV-Präsident Joachim Rukwied betont dabei, dass Europa für die Bäuerinnen und Bauern tägliche Praxis ist und die EU den politischen Rahmen für Versorgungssicherheit und Zukunftsperspektiven setzt.

Im Kern fordert der DBV bei der Ausgestaltung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein zweckgebundenes, inflationsangepasstes Agrarbudget, das die Einkommenssituation der Betriebe stützt und gezielte Leistungen honoriert. Konkret verlangt der Verband ein Budget von mindestens 500 Milliarden Euro für die GAP über den kommenden Planungszeitraum, um Einkommen zu stärken, Leistungen zu honorieren und die familiengeprägte Landwirtschaft in Europa zu erhalten. Der DBV argumentiert, dass ein zu knappes Budget unmittelbare Folgen für Versorgungssicherheit und die Standortsicherheit vieler Höfe hätte.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die angekündigte Omnibus Agenda zur Vereinfachung von EU-Recht: Der DBV mahnt, dass die Initiative spürbare Entlastungen bringen muss, insbesondere bei Pflanzenschutzregeln und umweltbezogenen Auflagen. Nach Darstellung des Verbandes binden zunehmende Dokumentationspflichten und detailverliebte Vollzugsregeln Arbeitszeit und Kapital, reduzieren die Wettbewerbsfähigkeit und führen zu ineffizienten Betriebskosten. Als Beispiele nennt der DBV die aufwändige Nachweisführung bei Pflanzenschutzanwendungen und komplexe Nachweise für Agrarumweltmaßnahmen, die in der Praxis Zeit und Geld kosten.

Zum Thema Handelspolitik fordert der DBV eine EU-Außenhandelspolitik, die offene Märkte mit fairen Wettbewerbsregeln verbindet. Der Verband verlangt eine verbindliche Herkunftskennzeichnung für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die Verbrauchern klare Unterschiede zwischen in Europa produzierten Waren und Importen mit anderen Produktionsstandards sichtbar macht. Der DBV begründet dies mit der Notwendigkeit, importseitigen Preisdruck zu begrenzen und die in Europa erbrachten Leistungen – etwa bei Tierwohl, Umwelt- und Qualitätsstandards – angemessen zu berücksichtigen.

Das 10-Punkte-Papier fordert zudem konkrete politische Schritte in den kommenden Monaten: verlässliche Haushaltsentscheidungen im MFR-Verfahren, gesetzliche Vorgaben zur Umsetzung der Omnibus-Vereinfachungen und verbindliche Vorgaben zur Herkunftskennzeichnung auf EU-Ebene. Der DBV ruft die Institutionen in Brüssel und die nationalen Regierungen dazu auf, bei diesen Punkten zügig und praxisorientiert zu handeln, damit Reformen tatsächlich auf den Höfen ankommen und Marktverzerrungen durch unfaire Wettbewerbsbedingungen verhindert werden.

Nach Auffassung des DBV entscheidet die Kombination aus ausreichender Finanzierung, weniger Bürokratie und fairen Handelsregeln direkt über die Zukunftsfähigkeit vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland und Europa; die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen deshalb kurzfristig politische Priorität erhalten.

Foto - www.bauernverband.de

Tematy: Agrarpolitik, Außenhandel, Produktkennzeichnung

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