Die Rückkehr der Alsterschwäne aus ihrem Winterquartier erfolgt normalerweise in den Monaten März und April. In diesem Jahr wurde dieser Termin jedoch aufgrund von Vogelgrippe-Fällen verschoben. Am 12. Mai 2026 um 10 Uhr werden Schwanenvater Olaf Nieß und sein Team, zusammen mit Umweltsenatorin Katharina Fegebank, die Schwäne in die Freiheit entlassen. Die Schwäne folgen dabei ihrer traditionellen Route entlang der Streekbrücke und Krugkoppelbrücke bis zur Außenalster.
Die Verzögerung bei der Rückkehr der Schwäne ist auf die Entdeckung zahlreicher verendeter Gänse im März 2026 zurückzuführen, die positiv auf das Aviäre Influenzavirus (AIV) getestet wurden. Um die Schwäne und andere Wasservögel zu schützen, haben das Bezirksamt Hamburg-Nord und die Veterinärämter in Hamburg beschlossen, die Freilassung der Schwäne frühestens Ende April vorzunehmen. Diese Vorsichtsmaßnahme hat sich als sinnvoll erwiesen, da die Anzahl der AIV-Fälle mittlerweile erheblich zurückgegangen ist. Glücklicherweise gab es bisher keine Übertragungen des Virus auf Menschen.
Die Alsterschwäne sind ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts der Alster und tragen zur Biodiversität in der Region bei. Ihre Rückkehr markiert nicht nur einen bedeutenden Moment für den Naturschutz, sondern auch für die Besucher der Alster, die sich auf die Beobachtung dieser majestätischen Tiere freuen. Die verantwortungsvolle Handhabung und der Schutz der Wasservögel stehen im Mittelpunkt dieser Rückkehr, um eine gesunde Population in der Region langfristig zu gewährleisten.
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