Bayern kritisiert EU-Entwaldungsverordnung als unzureichend
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Bayern kritisiert EU-Entwaldungsverordnung als unzureichend

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Bayern kritisiert EU-Entwaldungsverordnung als unzureichend

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Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber äußert sich kritisch zur aktuellen Vereinfachungsvorlage der EU-Kommission zur Entwaldungsverordnung (EUDR). Sie bezeichnet die Vorschläge als "halbherzig" und bemängelt, dass zentrale Erleichterungen fehlen. Ihrer Meinung nach gehen die neuen Regelungen nicht weit genug, um die Bürokratie für Waldbesitzer und Landwirte in Regionen ohne Entwaldungsprobleme zu reduzieren.

Kaniber fordert eine Null-Risiko-Kategorie, die es ermöglichen würde, Landwirte und Waldbesitzer von überflüssigen bürokratischen Hürden zu befreien. "Wir haben mehrfach auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass die bayerische Staatsregierung und die Agrarministerkonferenz sich für eine solche Lösung einsetzen", erklärt sie.

Positiv bewertet Kaniber jedoch die Möglichkeit, dass forstliche Zusammenschlüsse künftig ihre Mitglieder bei der EUDR aktiv unterstützen können. Diese Neuregelung, die durch das Bundeslandwirtschaftsministerium erreicht wurde, erlaubt es den Zusammenschlüssen, die notwendigen Erklärungen direkt abzugeben. Dies stellt eine willkommene Erleichterung für viele Waldbesitzer dar.

Die Ministerin betont, dass sowohl die Bundesregierung als auch die Länder die Vorschläge der EU-Kommission gründlich prüfen müssen. "Die Bundesregierung muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um neue bürokratische Belastungen für unsere Landwirte und Waldbesitzer zu vermeiden", fordert Kaniber weiter. Diese Forderung zeigt den Druck, den die bayerische Forstwirtschaft in Bezug auf die EU-Vorgaben empfindet und die Notwendigkeit eines pragmatischen Ansatzes in der Landwirtschaftspolitik.

Foto - samerbergernachrichten.de

Sujets: Agrarpolitik, Aquakultur, Gesetzgebung

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