Buckelwal Timmy wieder frei – erste Daten des Peilsenders gesendet
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Buckelwal Timmy wieder frei – erste Daten des Peilsenders gesendet

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Buckelwal Timmy wieder frei – erste Daten des Peilsenders gesendet

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Buckelwal Timmy, der vor kurzem an der deutschen Ostseeküste gestrandet war, wurde erfolgreich in die Nordsee transportiert. Nach der Freilassung hat ein an dem Wal angebrachter Tracker die ersten Signale gesendet, die darauf hinweisen, dass Timmy möglicherweise in die richtige Richtung schwimmt. Dennoch bleibt die Situation angespannt, da der Zustand des Wals nach den Strapazen der Rettungsaktion kritisch ist. Laut dem Meeresbiologen Fabian Ritter hängt Timmys Überleben entscheidend von seiner Erschöpfung und der Fähigkeit ab, Nahrung zu finden. Die Ostsee bot ihm nicht ausreichend Futter, was seine Überlebenschancen beeinträchtigen könnte. Ein weiteres Risiko sind Orientierungsprobleme, die ihn erneut in gefährliche Gewässer führen könnten. In stark befahrenen Schifffahrtsrouten besteht zudem die Gefahr von Kollisionen mit Schiffen, was eine der häufigsten Bedrohungen für große Meeressäuger darstellt.

Am 3. Mai 2026 äußerten die Geldgeber der Rettungsaktion, Karin Walter-Mommert und Walter Gunz, ihre Besorgnis über die Freilassungsbedingungen des Wals. In einem Schreiben distanzierten sie sich von der Art und Weise der Entlassung, da vereinbarte tierärztliche Untersuchungen nicht durchgeführt wurden. Die für die Rettung verantwortlichen Tierärzte waren nicht zur Barge gebracht worden, was Bedenken hinsichtlich der Gesundheit des Wals aufwarf. Walter-Mommert kritisierte, dass der Walexperte Jeffrey Foster unter Druck gesetzt wurde, die Freilassung ohne vorherige tierärztliche Kontrolle zu beschleunigen.

Die ersten Signale des Trackers wurden nach sieben Stunden registriert, jedoch gab es Berichte, dass der Tracker beschädigt worden sein könnte. Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat mehrfach die Übermittlung der Peildaten angefordert, die bisher nicht vorliegen. Umweltminister Till Backhaus äußerte sich enttäuscht über die fehlenden Informationen und die nicht installierte Überwachungstechnik. Experten warnen, dass ohne funktionierende Tracking-Daten nicht beurteilt werden kann, ob die Rettungsaktion erfolgreich war, was die Überlebenschancen von Timmy weiter in Frage stellt.

Während der Transportaktion wurde Timmy in einer Barge gehalten, die vor der dänischen Küste ankam. Ein Sonnensegel wurde über der Barge angebracht, um den Wal vor Sonnenstrahlen zu schützen. Die Einsatzkräfte der privaten Initiative, die die Rettung durchführten, diskutierten über die Freisetzung des Wals und die beste Vorgehensweise unter den gegebenen Wetterbedingungen. Trotz der schwierigen Umstände bleibt das Ziel, den Wal in die tiefen Gewässer der Nordsee zu bringen, um ihm die besten Überlebenschancen zu gewährleisten. Die Diskussionen über den besten Zeitpunkt und Ort für die Freilassung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Timmy nicht erneut in gefährliche Gewässer gerät und weiterhin die Möglichkeit hat, sich zu erholen.

Foto - www.bluewin.ch

Sujets: Agrarpolitik, Aquakultur, Geflügelzucht

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