Carbon Farming: Landwirte fördern Klimaschutz und steigern Einnahmen
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Carbon Farming: Landwirte fördern Klimaschutz und steigern Einnahmen

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Carbon Farming: Landwirte fördern Klimaschutz und steigern Einnahmen

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Carbon Farming gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Landwirtschaft, da es Landwirten ermöglicht, durch den Aufbau von Humus im Boden CO₂ zu speichern und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zu generieren. In diesem Zusammenhang wird ein neuer EU-Rahmen für Carbon Farming-Zertifikate erwartet, der mehr Klarheit über die Inhalte und den tatsächlichen Klimaschutz dieser Zertifikate bringen soll. Bodenforscher Axel Don betont die Notwendigkeit eines zentralen Registers, das jedes Zertifikat erfasst und die durchgeführten Maßnahmen nachvollziehbar macht. Dies könnte jedoch auch mit einer erhöhten Bürokratie verbunden sein.

Aktuell wird in Deutschland ein bundesweites Projekt namens "HumusKlimaNetz" durchgeführt, an dem 150 konventionelle und biologische Betriebe beteiligt sind. Diese Betriebe testen verschiedene Methoden, um den Humusgehalt im Boden zu erhöhen und die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Dazu gehören der Anbau von Zwischenfrüchten zwischen den Hauptkulturen sowie der Einsatz von stärker wurzelnden Hülsenfrüchten, die den Boden mit zusätzlichen Nährstoffen versorgen.

Ein innovativer Ansatz ist die Verwendung von Drohnen zur Ausbringung von Untersaaten kurz vor der Ernte. Diese Technik sorgt dafür, dass der Boden nach der Ernte der Hauptkulturen schnell wieder bedeckt wird und nicht brachliegt. Diese Maßnahmen könnten laut Axel Don dazu beitragen, mehrere Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich zu vermeiden und somit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Fokus liegt auf der Integration dieser Methoden in die bestehenden Betriebe, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und die ökonomischen Vorteile für die Landwirte zu maximieren.

Foto - www.mdr.de

Sujets: Agrarpolitik, Agrochemie, Ökologischer Landbau, Pflanzenanbau

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