Milchpreise 2026 belasten Landwirte – Margen sinken drastisch
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Milchpreise 2026 belasten Landwirte – Margen sinken drastisch

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Milchpreise 2026 belasten Landwirte – Margen sinken drastisch

Источник: AGRONEWS Все новости источника

Die Milchpreise im Jahr 2026 setzen die Milchbauern in Deutschland erheblich unter Druck. Die Margen der Milcherzeuger sind stark gesunken, während die Rinderpreise gleichzeitig einen Anstieg verzeichneten. Dies geht aus den aktuellen Daten des Agrarmarktes Informationsgesellschaft (AMI) hervor. Die Milcherzeugerpreise zeigten im März 2026 eine uneinheitliche Entwicklung; im Norden lagen die Preise für konventionelle Milch oftmals unter denen im Süden. Einige Molkereien im Norden hoben die Auszahlungspreise an, während im Süden teilweise Preissenkungen oder Stabilität herrschten. Seit Herbst vergangenen Jahres sind die konventionellen Milchpreise zweistellig gefallen, was einen weiteren Druck auf den Milchmarkt ausübt, obwohl die internationalen Produktpreise zuletzt positive Signale gesendet haben. Die hohe Milchanlieferungsmenge bleibt ein entscheidender Faktor für den Rückgang der Preise.

Im ersten Quartal 2026 hat sich die Wirtschaftlichkeit der Milchviehbetriebe im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Die monatliche Marge aus Erlösen und variablen Kosten steht seit geraumer Zeit unter Druck. Bis März 2026 ist die Marge auf durchschnittlich 9,0 Cent pro Kilogramm Milch gesunken, was einem Rückgang von 14,8 Cent im Vergleich zu den vorhergehenden Monaten entspricht. Diese Entwicklung stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Rentabilität der Betriebe dar, da aus dieser Marge auch die Kosten für Arbeit, Gebäude und weitere fixe Ausgaben zu decken sind.

Die Erlösseite der Milcherzeuger ist stark von den sinkenden Milcherzeugerpreisen betroffen, die im ersten Quartal 2026 etwa 80 Prozent der Einnahmen ausmachten. Seit August 2025 sind die Preise um schätzungsweise mehr als 14 Cent pro Kilogramm Milch gefallen, was die Gesamterlöse erheblich belastet hat. Trotz eines gestiegenen Anteils der Erlöse aus dem Verkauf von Schlacht- und Nutzvieh, der Anfang 2026 bereits knapp 20 Prozent ausmachte, bleibt die Erlössituation angespannt. Die Erlöse für Altkühe lagen im ersten Quartal 2026 bei 5,90 bis 6,00 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht, während Nutzkälber zwischen 169 und 205 Euro pro Tier erzielten.

Auf Basis der Ergebnisse von Januar bis März 2026 wird ein durchschnittlicher Deckungsbeitrag von etwa 850 Euro pro Milchkuh prognostiziert. Dies stellt einen dramatischen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren dar und zeigt, dass 2026 für die Milcherzeuger ein herausforderndes Jahr werden könnte. Der Deckungsbeitrag lag im langjährigen Durchschnitt bei 936 Euro pro Kuh, was den aktuellen Trend noch besorgniserregender macht.

Die Marktexperten der AMI betonen, dass die Milchbauern dringend Unterstützung benötigen, um sich an die volatilen Marktbedingungen anzupassen. Die Situation erfordert möglicherweise neue Ansätze in der Vermarktung und der Produktionsmethoden, um die Erträge zu stabilisieren und die Betriebe zukunftssicher zu machen.

Foto - www.agrarheute.com

Темы: Aquakultur, Milch, Zuckerindustrie

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