Lebensmittelüberschüsse systematisch vermarkten
close_up

A strona używa plików cookie. Dowiedz się więcej o celach używania plików cookie i zmianie ustawień plików cookie w przeglądarce Korzystając z tej strony, zgadzasz się na używanie plików cookie zgodnie z bieżącymi ustawieniami przeglądarki Dowiedz się więcej o plikach cookie

Lebensmittelüberschüsse systematisch vermarkten

Czas na czytanie: Więcej 2 minut

Lebensmittelüberschüsse systematisch vermarkten

Źródło: AGRONEWS Wszystkie aktualności źródła

Überproduktion, Ausschussware und ineffiziente Vertriebswege führen in der gesamten Lebensmittelkette häufig zu unverkäuflichen Mengen, die Kosten und Umweltbelastungen verursachen. Viele Unternehmen suchen daher nach praktikablen Wegen, Überschüsse nicht nur zu spenden, sondern gezielt zu vermarkten oder zu upcyceln, um Wertverluste zu reduzieren und neue Erlösquellen zu erschließen. Das Thema gewinnt 2026 weiter an Bedeutung, weil digitale B2B-Lösungen und Verarbeitungsmöglichkeiten zunehmend ausgereift sind und konkrete Geschäftsmodelle erlauben.

Praxisnahe Plattformen

Im Online-Seminar der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) werden am 07. Mai 2026 drei etablierte Plattformen vorgestellt, die sich auf Lebensmittelüberschüsse und deren Weitervermarktung spezialisiert haben. Leroma wird Ansätze zur Bündelung und Sortierung von Rohstoffen präsentieren, die Schwankungen in Qualität und Menge abfedern sollen, während Unverschwendet aus Österreich Beispiele für regionale Verwertungsnetzwerke zeigt. Querfeld berichtet über die Vermarktung von Bio-Gemüse und praktikable Prozesse entlang der Lieferkette, die Verderb minimieren.

Die vorgestellten Lösungen zeigen konkrete Effekte: bessere Auslastung von Produktionskapazitäten, niedrigere Entsorgungskosten und zusätzliche Erlöse durch gezielte B2B-Verkäufe oder Upcycling zu Zwischenprodukten. Zentrale Hürden bleiben jedoch die hohe Produktvielfalt, die variierende Haltbarkeit und anspruchsvolle Logistik. Deshalb setzen die Plattformen auf engere Vernetzung zwischen Erzeugern, Verarbeitern und Abnehmern sowie auf standardisierte Schnittstellen, um den Warenfluss zu beschleunigen und Abschreibungen zu reduzieren.

Das Seminar legt den Fokus ausdrücklich auf B2B-Lösungen und systematische Vermarktung, nicht auf primäre Spendenprozesse. Ziel ist es, Betrieben aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und der Außer-Haus-Verpflegung umsetzbare Methoden und Geschäftsmodelle vorzustellen, mit denen Überschüsse wirtschaftlich nutzbar gemacht werden können. Erwartet werden praxisnahe Impulse zur Integration von Überschussströmen in bestehende Supply-Chain-Prozesse und Hinweise zur rechtlichen Zulässigkeit von Weiterverkäufen.

Seminardetails

Die Online-Veranstaltung findet am 07. Mai 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt und ist kostenfrei; eine Anmeldung ist über https://www.klav.de/online-seminarreihe/anmeldung möglich. Die Moderation übernimmt Dr. Felicitas Schneider vom Thünen-Institut für Marktanalyse, als Rednerinnen treten Marina Billinger (Leroma), Cornelia Diesenreiter (Unverschwendet) und Yana Graf (Querfeld) auf. Die Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV) der FNR organisiert das Seminar in Begleitung der Spitzenverbände der Primärproduktion, des Handels und der verarbeitenden Industrie.

Interessierte Entscheidungstragende, Mitarbeitende und Verbände entlang der Lebensmittelversorgungskette erhalten im Seminar konkrete Praxisbeispiele, Hinweise zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Anstöße zur Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei, und auf Wunsch wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt; für Rückfragen steht die FNR zur Verfügung (Kontakt: Thekla-Karina Niehoff, Tel. +49 3843 6930-379, Mail: t.niehoff(bei)fnr.de).

Foto - www.fnr.de

Tematy: Abfallrecycling, Handel und Gastronomie, Ökologie

Agronews

Aktualności tematu

Nie pamiętasz hasła?

Skontaktuj się z redakcją