Hohe Diesel- und Düngemittelpreise: Hauk fordert Maßnahmen
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Hohe Diesel- und Düngemittelpreise: Hauk fordert Maßnahmen

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Hohe Diesel- und Düngemittelpreise: Hauk fordert Maßnahmen

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Hohe Diesel- und Düngemittelpreise: Hauk fordert Maßnahmen

Die aktuellen Kraftstoffpreise in Deutschland werden von vielen Landwirten als untragbar empfunden. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat in einer jüngsten Stellungnahme vor den wirtschaftlichen Folgen der gestiegenen Preise gewarnt, die vor allem durch geopolitische Spannungen, wie den Irankrieg, beeinflusst werden. Er betont, dass die Bundesregierung dringend handeln müsse, um die Liquidität der Betriebe zu sichern.

Politische Maßnahmen gefordert

Rukwied kritisiert, dass das derzeitige „Prinzip Hoffnung“ der Bundesregierung nicht ausreiche. Viele landwirtschaftliche Betriebe stünden vor massiven Liquiditätsengpässen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fordert der DBV eine Aussetzung der CO₂-Besteuerung sowie eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer. Andernfalls sehen die Landwirte ihre Ernte und die Versorgungssicherheit in Gefahr.

Auch aus den Bundesländern kommt Druck auf die Politik. Karsten Trunk, Präsident der Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern, weist darauf hin, dass die Landwirtschaft sich nach den Jahreszeiten richtet und nicht nach politischen Debatten. Die aktuellen Frühjahrsarbeiten dürfen nicht durch hohe Preise gefährdet werden. Wenn Maschinen nicht rechtzeitig aufs Feld gebracht werden können, droht eine Ernteausfall im Sommer.

Forderungen nach Preisdeckel und Kontrolle

Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), äußert die Befürchtung, dass die hohen Energiepreise trotz der Waffenruhe in der Region bestehen bleiben. Dies könnte zu weiteren Preissteigerungen führen und sowohl die landwirtschaftlichen Betriebe als auch die Verbraucherpreise negativ beeinflussen. Auch Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk bezeichnet die hohen Kraftstoffpreise als „Abzocke“ und bringt einen Preisdeckel nach belgischem Vorbild ins Spiel.

Das Bundeskartellamt sollte zudem Preistreiberei unterbinden, um die Belastungen für die Landwirte zu minimieren.

Zukunftsperspektiven und Unterstützung

Die Landwirtschaft steht vor der Herausforderung, sich an die steigenden Kosten anzupassen. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, sind politische Entlastungen unerlässlich. Ein stärkeres Eingreifen der Regierung könnte dazu beitragen, die Liquidität der Betriebe zu sichern und die Ernte in Deutschland nicht zu gefährden. Die Zukunft der Landwirtschaft hängt maßgeblich von der politischen Unterstützung ab, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Foto - www.schweizerbauer.ch

Onderwerpen: Agrarpolitik, staatliche Unterstützung, Düngemittel

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