Ingrid Illies warnt vor der Tropilaelaps-Milbe für Bayerns Bienen
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Ingrid Illies warnt vor der Tropilaelaps-Milbe für Bayerns Bienen

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Ingrid Illies warnt vor der Tropilaelaps-Milbe für Bayerns Bienen

Bron: AGRONEWS Alle berichten van deze bron

Neuer Parasit bedroht bald Bayerns Bienen. Veitshöchheim (dpa/lby) - Milben und diverse Bedrohungen setzen den Bienen in Bayern bereits stark zu. Nun kündigt das Institut für Bienenkunde und Imkerei an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau an, dass die Tropilaelaps-Milbe bald eine ernsthafte Gefahr für die heimischen Bienen darstellen könnte. Laut Institutsleiterin Ingrid Illies wird der Parasit voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren in Bayern auftauchen. Diese Milbe stammt ursprünglich aus Asien und breitet sich durch den internationalen Handel zunehmend aus, mit gesicherten Nachweisen bereits in Georgien und der Ukraine.

Schäden durch Tropilaelaps-Milbe

Die Tropilaelaps-Milbe stellt eine größere Bedrohung für die heimischen Bienen dar als die bereits seit 50 Jahren in Bayern verbreitete Varroamilbe. "Die Tropilaelaps-Milbe ist ein Brutparasit und verursacht gravierendere Schäden an der Brut, indem sie große Wunden in die Puppen reißt", erklärt Illies. Diese Verletzungen führen dazu, dass sich die Puppen nicht ordnungsgemäß entwickeln können, wodurch sie anfälliger für Infektionen und Viren werden. Das Ergebnis könnte eine verkürzte Lebensdauer der betroffenen Bienen und mögliche Missbildungen sein. "Insgesamt wird erwartet, dass der Parasit die Entwicklung ganzer Bienenvölker stark dämpfen könnte", so Illies weiter.

Forschung und Bekämpfung im Fokus

Das Institut hat bereits mit Hochdruck an Strategien zur Bekämpfung der Tropilaelaps-Milbe gearbeitet. Im Labor werden Tests mit speziellen Milben-Dummys durchgeführt, um herauszufinden, wie die Parasiten für die Imker besser sichtbar gemacht werden können. Aufgrund ihrer geringen Größe von nur einem halben Millimeter ist die Erkennung der Milbe eine große Herausforderung. Illies verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in den Ländern, in denen die Tropilaelaps-Milbe bereits verbreitet ist. Erste Erkenntnisse zeigen, dass Ameisensäure möglicherweise eine wirksame Bekämpfungsmethode darstellt, da Imker bereits Erfahrung im Umgang mit diesem Mittel haben. Es wird auch empfohlen, Brutpausen einzulegen, da die Tropilaelaps-Milbe nur kurze Zeit ohne Puppen überleben kann.

Die genaue Schwelle, ab der ein Milbenbefall eine Bedrohung für die Bienenvölker darstellt, ist derzeit noch unklar. Auch wenn es Zahlen aus anderen Ländern gibt, ist deren Übertragung auf Bayern schwierig, da die Vegetationszeiten stark variieren.

Sensibilisierung der Imker

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die rund 43.000 bayerischen Imker rechtzeitig über die neue Bedrohung zu informieren. "Unsere Aufgabe ist es, alle Imker zu schulen, bevor es zu massiven Verlusten von Bienenvölkern kommt", betont Illies. In diesem Jahr wird der neue Parasit bereits in Schulungen für Züchter behandelt. Informationen und Schulungsunterlagen werden über Bienenfachberater und Bienensachverständige bis zu den Hobbyimkern weitergegeben. Illies äußert sich optimistisch: "Wir sind gut aufgestellt und werden die Herausforderung meistern, auch wenn es nicht ohne Probleme gehen wird."

Foto - www.antenne.de

Onderwerpen: Agrochemie, Parasiten und Schädlinge, Bienenzucht

Agronews

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