Wie dieser Landwirt agile Jungsauen vermehrt
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Wie dieser Landwirt agile Jungsauen vermehrt

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Wie dieser Landwirt agile Jungsauen vermehrt

Źródło: AGRONEWS Wszystkie aktualności źródła

Martin Jeggle, ein 36-jähriger Landwirt aus Oberschwaben, hat sich auf die Jungsauenvermehrung spezialisiert. Mit einem Fokus auf das Gangbild und die Bewegungsfreude seiner Tiere produziert er agile Jungsauen. Jeggle bewirtschaftet einen Betrieb mit 550 reinrassigen Yorkshire-Sauen und plant, seine Kapazität auf 750 Sauen zu erhöhen. Der Betrieb hat sich seit der Umstellung von Ferkelerzeugung auf Jungsauenvermehrung im Jahr 2010 kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Familie Jeggle hat die Vorteile einer hohen Gesundheits- und Hygienestandards erkannt. Durch eine Repopulierung der Herde im Jahr 2010, beginnend mit 180 dänischen Sauen, konnte ein stabiler Gesundheitsstatus erreicht werden. Jeggle hebt hervor, dass die Zusammenarbeit mit dem Genetikanbieter Gesing Tierzucht seit 2016 bedeutend für seinen Erfolg ist. Die Selektion der Zuchttiere basiert auf den Kriterien Entwicklung, Beinstellung und Gangbild, wobei der Fokus auf der Bewegungsfreude liegt.

Im Jahr 2026 hat Jeggle mit seinen Reinzuchtsauen eine durchschnittliche Wurfgröße von 17 lebend geborenen Ferkeln erzielt und konnte 33,8 abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr erreichen. Die Ferkelverluste liegen bei 14 %, während die Umrauscherquote 8 % beträgt. Dies ermöglicht dem Landwirt, rund 7.000 Jungsauen pro Jahr zu verkaufen.

Jeggle setzt auf eine spezielle Fütterung seiner Zuchtläufer, die auf einer Eigenmischung aus Hafer, Gerste, CCM, Molke, Sojaextraktionsschrot und Mineralstoffen basiert. Diese Mischung soll den Energiegehalt nicht übermäßig steigern, gleichzeitig aber eine gesunde Futteraufnahme fördern. Der gefüllte Verdauungstrakt trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei. Die weiblichen Zuchtläufer werden mit 12 Wochen und einem Gewicht von etwa 35 kg in den Jungsauenaufzuchtstall umgestallt. Jeggle betont, dass die gleichbleibenden Tiergruppen eine stabile Rangordnung fördern und somit die Gesundheit und Leistung der Tiere steigern.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Energieautarkie. Jeggle betreibt eine 250 kW-Biogasanlage, die seit 21 Jahren in Betrieb ist. Diese Anlage nutzt Gülle, Zweitfruchtmais und Maisstroh als Substrat und kann flexibel betrieben werden, um den Wärmebedarf der Ställe zu decken. Im Sommer wird die Anlage auf 70 kW heruntergefahren, während sie im Winter die volle Leistung von 250 kW ausschöpft. Die Wärme aus der Biogasanlage wird für die Heizung der Ferkelnester genutzt, was die Raumluftqualität verbessert und die Gesundheit der Tiere fördert.

Darüber hinaus hat Jeggle auch Photovoltaikanlagen installiert, um die Energiekosten zu senken. Eine 100 kWp-Anlage dient der Eigenversorgung, während eine 250 kWp-Anlage verpachtet ist. Jeggle plant, den Anteil an zugekauftem Strom von derzeit 85 % auf unter 10 % zu reduzieren, um die Wirtschaftlichkeit seines Betriebs zu steigern.

Die Zukunft des Betriebs sieht den Bau eines neuen Abferkelstalls mit 215 Buchten und eines Deckzentrums mit 250 Plätzen vor. Jeggle ist sich bewusst, dass die Investition in neue Stallanlagen notwendig ist, um den Betrieb nachhaltig weiterzuentwickeln. Er plant, die neuen Ställe so zu gestalten, dass die Hygiene einfacher zu managen ist, und hat spezifische Bedenken hinsichtlich der Größe der Abferkelbuchten geäußert, um das Wohl der Ferkel zu gewährleisten.

Martin Jeggle ist fest entschlossen, die Jungsauenvermehrung weiter auszubauen und gleichzeitig die Eigenenergieproduktion zu maximieren. Er sieht dies als entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit seines Betriebs. Mit einem klaren Plan und dem Fokus auf innovative Methoden ist Jeggle bereit, die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu meistern.

Foto - www.topagrar.com

Tematy: Agronomie, Deutsche Landmaschinen, Pläne und Prognosen

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