Pflicht zur Foto-App beim Agrarantrag 2026 in verschiedenen Bundesländern
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Pflicht zur Foto-App beim Agrarantrag 2026 in verschiedenen Bundesländern

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Pflicht zur Foto-App beim Agrarantrag 2026 in verschiedenen Bundesländern

Fonte: AGRONEWS Tutte le notizie della fonte

Im Rahmen des Agrarantrags 2026 müssen Landwirte in Deutschland nicht nur fristgerecht ihre Anträge einreichen, sondern auch digitale Nachweise über eine Foto-App erbringen. Diese Nachweispflicht gilt in vielen Bundesländern und ist besonders relevant, wenn Satellitenbilder von Anbauflächen unklar sind oder Fördervoraussetzungen nicht eindeutig nachgewiesen werden können. Die Landwirte sind verpflichtet, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens Fotos des tatsächlichen Zustands ihrer Flächen zu übermitteln, um die Einhaltung von Öko-Regelungen zu belegen.

Bundesländer mit speziellen Anforderungen

Die Vorgaben zur Nutzung der Foto-App variieren je nach Bundesland. In Baden-Württemberg ist die App 'profil (bw)' erforderlich, wenn es beispielsweise zu Problemen bei der Kulturarterkennung kommt. In Bayern müssen Landwirte die App 'FAL-BY' zur Klärung von Unklarheiten über die landwirtschaftliche Mindesttätigkeit verwenden. Brandenburg und Berlin setzen auf die App 'profil BB/Berlin' für alle flächenbezogenen GAP-Förderprogramme. Auch in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sind spezifische Apps wie 'HeLawi' und 'FANi' im Einsatz.

In Nordrhein-Westfalen ist die App 'MonaNRW' verpflichtend für den Nachweis der Kennarten bei der Öko-Regelung 5. In Rheinland-Pfalz wird die 'LEA-Foto-App' zur Dokumentation der Mindesttätigkeit auf stillgelegten Flächen verwendet. Wichtig ist, dass Betriebe mit Flächen in verschiedenen Bundesländern jeweils die entsprechende Foto-App nutzen müssen, um die erforderlichen Nachweise erbringen zu können.

Praktische Tipps für Landwirte

Landwirte sollten sich regelmäßig über die Nutzung ihrer Foto-App informieren und sicherstellen, dass sie die aktuelle Version verwenden. Die Fristen zur Erledigung der Fotoaufträge sind kurz, und wer sich nicht rechtzeitig zurückmeldet, riskiert, dass die Verwaltung die Fördervoraussetzungen als nicht erfüllt ansieht und Fördermittel gestrichen werden. Es wird empfohlen, bereits vor Prüfaufträgen Fotos von der Bewirtschaftung in der App zu speichern, um für mögliche Nachweise gut vorbereitet zu sein. Die Apps bieten zudem oft Funktionen zur Pflanzenbestimmung und Offline-Kartenansichten, die die landwirtschaftliche Arbeit erleichtern können.

Foto - www.topagrar.com

Temi: Agrarpolitik, Aquakultur, Verbrauchssteuern, Afrikanische Schweinepest

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