Natur- und Landschaftspflege: Weiterbildung öffnet neue Perspektiven
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Natur- und Landschaftspflege: Weiterbildung öffnet neue Perspektiven

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Natur- und Landschaftspflege: Weiterbildung öffnet neue Perspektiven

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Marina Grimm und Isabell Kremer sind zwei Frauen, die durch die Fortbildung zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin neue berufliche Wege eingeschlagen haben. Diese Weiterbildung verbindet Landwirtschaft mit Naturschutz und praxisnahem Wissen, wodurch beide Teilnehmerinnen ihre Perspektiven erheblich erweitern konnten. Die Fortbildung ist besonders relevant für Fachkräfte aus den grünen Berufen, insbesondere in der Landwirtschaft, dem Gartenbau und der Forstwirtschaft.

Marina Grimm, 31 Jahre alt und aus Kleinrinderfeld, hat auf einem Ackerbaubetrieb gearbeitet, wo sie Verantwortung übernahm und gleichzeitig ihre fachliche Qualifikation verbessern wollte. Isabell Kremer, 40 Jahre alt aus Lichtenfels, bringt eine andere Lebensgeschichte mit: Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, hat sie sich nach Jahren in anderen Berufen entschieden, ihrer Leidenschaft für die Natur und Landwirtschaft wieder nachzugehen. Diese beiden Frauen zeigen, wie wichtig die Fortbildung für die Entwicklung in der Landwirtschaft ist und dass der Erwerb von Wissen auch hier sehr attraktiv sein kann.

Beide Frauen haben die Fortbildung genutzt, um ihr bestehendes Wissen mit neuen Erkenntnissen zu verknüpfen. Grimm beschreibt, dass die Landschaftspflege im Familienbetrieb seit vielen Jahren eine Rolle spielt. Die Fortbildung ermöglichte es ihr, sich über aktuelle Entwicklungen im Naturschutz, Fördermöglichkeiten und gute fachliche Praxis zu informieren. Kremer hingegen hat durch die Weiterbildung ein besseres Verständnis für ökologische Zusammenhänge erlangt, was ihr Handeln in der Landwirtschaft verändert hat.

Die Fortbildung zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin schließt mit einer Prüfung auf Meisterniveau ab und vermittelt fundierte Kenntnisse in Naturschutz, Landschaftspflege, sowie wichtige rechtliche Grundlagen. Dazu gehören auch Kenntnisse in Gewerbe-, Steuer- und Arbeitsrecht sowie Artenwissen zu Pflanzen und Tieren. Beide Frauen haben durch die Fortbildung nicht nur ihre beruflichen Perspektiven erweitert, sondern auch wertvolle Netzwerke geschaffen.

Die Herausforderungen der Fortbildung sind nicht zu unterschätzen. Lange Tage im Lehrgang, abendliches Lernen und die Balance zwischen Familie und Beruf waren für beide Frauen eine große Herausforderung. Kremer betont, dass sie die einzige Teilnehmerin war, die Kinder hatte, was die Situation zusätzlich erschwerte. Dennoch war der Rückhalt in ihrem persönlichen Umfeld entscheidend für ihren Erfolg.

Die Fortbildung wird auch in den kommenden Jahren angeboten, mit dem nächsten Kursbeginn im September 2026. Die Teilnahme erfordert eine Ausbildung in einem grünen Beruf sowie Berufserfahrung. Diese Initiative von der Regierung von Oberfranken in Zusammenarbeit mit der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege soll den Fachkräften helfen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und somit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und umweltbewussten Landwirtschaft zu leisten.

Foto - www.wochenblatt-dlv.de

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