Erweitertes Grünlandprogramm mit leistungsstarken Mischungen
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Erweitertes Grünlandprogramm mit leistungsstarken Mischungen

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Erweitertes Grünlandprogramm mit leistungsstarken Mischungen

Quelle: AGRONEWS Alle Nachrichten der Quelle

Die Nachfrage nach spezialisierten Grünlandmischungen für hofnahe Flächen und leistungsstarke Herden nimmt 2026 weiter zu, weshalb Plantinum sein Angebot gezielt erweitert hat. AGRAVIS hat das bestehende Programm überprüft und die neue Mischung Plantinum Mähweide als Ergänzung vorgestellt, die auf intensive Nutzung und hochwertigen Aufwuchs ausgelegt ist. Ziel ist es, Betrieben mit hoher Milchleistung eine robuste, proteinreiche Futtergrundlage nahe am Hof bereitzustellen.

Neu: Plantinum Mähweide

Die Plantinum Mähweide kombiniert ertragsstarke Gräser mit gezielt ausgewählten Leguminosen, um sowohl Trockenmasse als auch Nährwert zu optimieren. Erste Feldtests 2026 zeigen Ertragsvorteile von bis zu 10 % gegenüber klassischen Standardmischungen sowie einen Anstieg des Rohproteingehalts im Aufwuchs um etwa 1–2 Prozentpunkte, besonders bei häufiger Nutzung. Die Mischung ist für wiederholtes Mähen und intensivere Nutzungszyklen ausgelegt und soll eine gleichmäßig hohe Futterqualität über mehrere Schnitte liefern.

Die Zusammensetzung setzt auf konkurrenzstarke Tiefwurzler zur Wasserspeicherung und flächendeckende Leguminosen zur Stickstofffixierung, wodurch langfristig Düngungsbedarf und Kosten reduziert werden können. Durch die Kombination entstehen direkte Effekte: höhere Proteinwerte im Aufwuchs führen zu besserer Futterverwertung bei Milchkühen, was sich positiv auf Milchleistung und Futtereffizienz auswirken kann. Für hofnahe Flächen reduziert die hohe Qualität zudem Transport- und Ernteverluste.

Praxisempfehlungen

Für die Anlage empfiehlt Plantinum in der Praxis die Aussaat in den klassischen Saatfenstern (Frühjahr oder Spätsommer) auf gut vorbereiteten, pH-angepassten Standorten. Empfohlene Saatmengen liegen in der Regel zwischen 20 und 30 kg/ha, abhängig vom Anteil der Leguminosen und den lokalen Bedingungen. Eine Etablierungsdüngung mit moderatem Phosphor- und Kaligehalt sowie pH-Korrektur ist sinnvoll; die weitere Stickstoffversorgung sollte an den Leguminosenanteil und die Nutzungsintensität angepasst werden.

Bei intensiver Bewirtschaftung sind 3 bis 4 Schnitte pro Jahr realistisch, in guten Jahren sind auch 4+ Schnitte möglich. Um die Leistung der Mischung zu beurteilen, empfiehlt sich die Anlage von Teststreifen auf unterschiedlichen Schlägen: so lassen sich lokale Ertrags- und Qualitätsdaten sammeln und Dünge- sowie Schnittstrategien anpassen. Beobachtungen zur Bestandsdichte und Unkrautdruck in den ersten beiden Jahren geben Hinweise auf Nachsaatbedarf.

Plantinum und AGRAVIS setzen 2026 auf eine Kombination aus angepasster Sortenwahl, Beratung und regionalem Monitoring, um Grünlandlösungen für verschiedene Nutzungsrichtungen bereitzustellen. Landwirte, die auf höhere Futterqualität und effiziente hofnahe Versorgung setzen, sollten die neue Mischung unter ihren Betriebsspezifika prüfen und in die betrieblichen Musterflächen integrieren.

Foto - www.agravis.de

Themen: Agronomie, Futtervorbereitung, Milch

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